Kampagne zum 1. Mai in Süd- und Mittelbaden

Die Krise trifft uns alle -
nur ge­mein­sam sind wir stark!

www.​gemein­sam-​stark.​tk
Bro­schü­re als PDF (970 KB)

Kommt alle mit uns mit zur revolutionären 1. Mai Demo in Karlsruhe
Zugzeiten sind:
Baden-Baden: Abfahrt 12:28, Gleis 2
Gaggenau: Abfahrt: 12:08 mit der S41
Rastatt: Abfahrt 12:21 mit der S41

Unter dem Namen „Ge­mein­sam stark!“ haben die An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Bühl-​Achern, die An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Frei­burg sowie die Grup­pe 76 Ras­tatt/Murg­tal eine Kam­pa­gne zur Wie­der­be­le­bung und Stär­kung des 1. Mai ins Leben ge­ru­fen.

Für uns ist es wich­tig, den Ers­ten Mai zu dem zu ma­chen, was er schon immer war: der in­ter­na­tio­na­le Kampf­tag für alle Ar­bei­te­rin­nen und Ar­bei­ter! Im Zuge der 1. Mai-​Kam­pa­gne wurde eine ei­ge­ne Bro­schü­re mit einer Auf­la­ge von 20.​000 Ex­em­pla­ren er­stellt.
Sie be­inhal­tet Texte zu Krise und Ka­pi­ta­lis­mus, Or­ga­ni­sie­rung und ver­sucht Per­spek­ti­ven jen­seits von ka­pi­ta­lis­ti­scher Un­ter­drü­ckung und Aus­beu­tung auf­zu­zei­gen. Mit der Ver­tei­lung auf öf­fent­li­chen Plät­zen, in Wohn­ge­bie­ten und di­rekt vor den Fa­brik­to­ren grö­ße­rer Un­ter­neh­men in den Re­gio­nen von Karls­ru­he bis Frei­burg wurde be­reits be­gon­nen.

Am 1. Mai mo­bi­li­sie­ren wir zur re­vo­lu­tio­nä­ren 1. Mai-​De­mons­tra­ti­on in Karls­ru­he, um un­se­re Vor­stel­lun­gen von einer ge­rech­ten und so­li­da­ri­schen Welt nach außen zu tra­gen. Die De­mons­tra­ti­on be­ginnt um 13 Uhr am Wer­der­platz.

Heraus zum revolutionären Ersten Mai!

Seit Jahren jagt eine Krise die Nächste. Ob Finanz- oder Eurokrise, Immobilien- oder Staatsschuldenkri -se. Die EU und Deutschland versuchen panisch eine Rettungsaktion nach der anderen um die Lage in den Griff zu bekommen. Die Lasten dieser Krisen tragen Andere. Nämlich wir, die lohnabhängigen Menschen hier und überall auf der Welt.
Nur gemeinsam sind wir in der Lage, die Angrie auf unsere Lebensbedingungen zurückzuschlagen und die Abwälzung der Krisenlasten abzuwenden. Nur gemeinsam und organisiert können wir die Produktionsmittel enteignen und vergesellschaften und somit unserem Ziel eines befreiten Leben ohne Ausbeutung und Unterdrückung, ohne Klassengrenzen näher kommen.Gehen wir es an:
Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.
Darum kommt zur revolutionären 1.Mai Demo!

Dienstag, 1. Mai 2012 – 13 Uhr – Karlsruhe, Werderplatz
Demonstration

Die Krise heißt Kapitalismus! – Organisieren! Enteignen! Vergesellschaften!

Vorfeld:
Samstag, 28. April – Podiumsdiskussion & Konzert im Anne Frank-Haus – 19h

Mehr Infos hier

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Bundesweiter Aufruf: Kapitalismus überwinden! Für Solidarität und Klassenkampf!

1. Mai bundesweitFür Solidarität und Klassenkampf! Kapitalismus überwinden!

Die Krise des Kapitalismus schreitet voran. Selbst in bürgerlichen Kreisen wird heftig über tiefgreifende Veränderungen des Systems diskutiert. Die Missstände werden korrupten Politikern und gierigen Bankern zugeschrieben. Währenddessen verschlechtert sich die Lebenssituation für einen Großteil der Lohnabhängigen in fast allen Bereichen dramatisch. Eindrucksvoll wird in Irland, Spanien, Portugal und Griechenland vorexerziert, was allen Beschäftigten, RentnerInnen, Erwerbslosen, Studierenden und SchülerInnen noch blühen kann. Obwohl sich die spürbaren Folgen der Krise in der BRD bisher in Grenzen halten, spielt sie als Hintergrundmusik in Politik, Wirtschaft und Medien eine nicht zu überhörende Rolle: keine Sparmaßnahme, Überstunde, Lohnkürzung oder Intensivierung der Arbeit, die nicht mit dem Verweis auf die Krise begründet wird. Auf der anderen Seite hat die Krise in den letzten Jahren in den Metropolen Bewegungen wiederbelebt, die die Frage nach grundlegender Veränderung aufwerfen, die fast schon vergessen war. Kämpferische Streiks in Griechenland, Spanien und Portugal oder soziale Bewegungen wie Occupy in den USA zeigen, dass Widerstand gegen die Zuspitzung der Verhältnisse zunehmend auf die Straße getragen wird. Auch wenn sich die konkreten Kämpfe an unterschiedlichen gesellschaftlichen Konflikten entzünden, haben sie dieselbe Ursache: den Kapitalismus. Mit dem 1. Mai 2012, an dem weltweit Millionen Menschen für ein besseres Leben und eine Welt jenseits von Krise, Krieg und Kapitalismus auf die Straße gehen, den Krisenprotesten Mitte Mai in Frankfurt am Main und den kommenden Arbeitskämpfen bieten sich in diesem Frühjahr vielfältige Ansätze für die revolutionäre Linke.

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Fight Back! – Antifaschistische Demonstration am 21. April in Ludwigshafen

Gemeinsam kämpfen gegen Nazis in Ludwigshafen, Baden-Württemberg und überall
Für den 21. April mobilisieren verschiedene antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu einer antifaschistischen Demonstration in Ludwigshafen am Rhein. Gemeinsam soll an diesem Tag ein klares Zeichen gegen faschistische Umtriebe und für eine starke Gegenwehr gesetzt werden.

Empörung zu Widerstand!

gemeinsamer Aufruf von Antifaschistische Linke Bühl/Achern | Antifaschistische Linke Freiburg | Antifaschistische Aktion Heilbronn | Antifaschistische Aktion Lörrach | Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim | Gruppe76 Rastatt/Murgtal | Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart | Marxistische Aktion Tübingen | Linke Aktion Villingen-Schwenningen

Auch wir als Gruppen aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs mobilisieren in die Rheinland-Pfälzische Großstadt. Dabei geht es uns um verschiedene Dinge: Durch eine gemeinsame Schwerpunktsetzung wollen wir die Stärke der antifaschistischen Bewegung auf der Straße erweitern und die Notwendigkeit einer konsequenten länder- und städteübergreifenden antifaschistischen Solidarität aufzeigen.Gerade jetzt im Zuge der Aufdeckung der faschistischen Terrorgruppe „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) und ihrer jahrelangen Mordserie, wird deutlich wie wichtig ein gut organisierter antifaschistischer Selbstschutz für die Linke ist.
Unsere Zugtreffüunkte

Gaggenau: Treffpunkt 10 Uhr // Bahnhof
Rastatt: Treffpunkt 10:15 Uhr // Bahnhof

Zum gesamten Aufruf (mehr…)

14. 04. Aktionen gegen Naziaufmarsch in der Ortenau

Kommt nach Memprechtshofen – Kein Fußbreit dem Faschismus!

Am kommenden Samstag, den 14. April 2012, wollen faschistische Gruppierungen um das Karlsruher Netzwerk, NS Rastatt und die NPD von 11 bis 15 Uhr wieder eine reaktionäre Gedenkversammlung am ehemaligen „Ehrenmal Panzergraben“ in Rheinau-Memprechtshofen veranstalten.
Seit Wochen kündigen die Nazis ihre Aktion im Internet an, es gibt derzeit auch einige Hinweise, dass ihr Aufmarsch am „Panzergraben“ in eine größere Veranstaltung der NPD und der JN eingebettet ist: Am 14. April soll der sogenannte „Südwestdeutsche Kulturtag“ im „Raum Baden“ stattfinden. Nach einigen Jahren Misserfolg versuchen die faschistischen Kräfte nun vereint – parteilose und parteigebundene Kräfte – den alljährlichen Aufmarsch in Rheinau-Memprechtshofen wieder zu etablieren.
Wir müssen verhindern, dass die rechte und faschistische Szene den „Panzergraben“ nach knapp zwei Jahren Pause wieder für sich vereinnahmt. Das erste Verhindern des widerlichen Gedenkens im Jahr 2009 war ein großer Erfolg. Danach hatten wir fast zwei Jahre Ruhe!
Es wäre unverzeihbar, wenn der Versuch der Nazis sich am „Panzergraben“ erneut zu etablieren, gelingen würde. Dies würde einen Rückschritt aller antifaschistischer Erfolge der letzten Jahre in Memprechtshofen bedeuten.

Da der Nazi-Aufmarsch in Memprechtshofen sogar noch im Rahmen einer größeren NPD-Aktion, dem „Südwestdeutschen Kulturtag“, stattfinden wird, ist es zu erwarten, dass die Mobilisierung der Faschisten besonders groß ausfallen wird. Die Presse spricht von 150-300 Nazis, die zum „Gedenken“ erwartet werden. Dies erhöht den antifaschistischen Handlungsdruck und zudem die Notwendigkeit einer effektiven antifaschistischen Politik in der Region.

Wegen allen genannten Gründen rufen wir dazu auf am 14. April an den „Panzergraben“ in Memprechtshofen zu kommen, um an den Protesten und den Gegenaktivitäten gegen den faschistischenund geschichtsrevisionistischen Aufmarsch teilzunehmen.

Wir wissen, wie abgelegen Memprechtshofen liegt. Wer kann, soll doch bitte mit dem Auto anreisen und so viele seiner FreundInnen mitnehmen, wie er oder sie nur kann. Für alle, die kein Auto zur Verfügung haben, sind wir dabei einen „Shuttle-Service“ vom Bahnhof Achern aus zu organisieren. Die Möglichkeit mit dem Shuttle-Service nach Memprechtshofen zu kommen besteht zwischen 8.45 und 9.20 Uhr.

Am Samstag raus aufs Land!
Gegen Geschichtsrevisionismus und Opfermythos – Kein Fußbreit dem Faschismus!

eine Kampagne von Antifaschistischen Linke Bühl-Achern, der Autonomen Antifa Karlsruhe und der Gruppe 76 Rastatt/Murgtal



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