Tschüss!

Die Gruppe 76 Rastatt/Murgtal löst sich nach sieben Jahren politischer Arbeit auf.
Als Grund hierfür seien neue Perspektiven und zwei neue Gruppen zu nennen, die aus
Teilen der Gruppe 76 Rastatt/Murgtal hervor gehen.

Die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Rastatt/Baden-Baden (AARB) und die Revolutionäre Linke Rastatt/Baden-Baden (RLRB) betreten die Bühne.

Wir bedanken uns bei allen Genossinnen und Genossen für die
langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, freuen uns über weitere

Schritte nach vorne und verbleiben mit solidarischen Grüßen!

Kein Burschentag in Stuttgart!

Für eine solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft!
Antikriegstag 2012: Frieden und Solidarität statt Krieg und Militarismus

Ende November planen rechte und rechtsoffene Burschenschaften des bundesweiten Verbandes „Deutsche Burschenschaft“ eine Großkonferenz in Stuttgart. Burschenschaften – das sind altertümliche Klüngel männlicher Studenten, die sich als besondere gesellschaftliche Elite begreifen. Gerade im Falle der „Deutschen Burschenschaft“ stehen sie darüberhinaus für die Diskriminierung und Ausgrenzung von MigrantInnen, Frauen und sozial Schwachen. Mitgliedschaften sind in vielen dieser Gruppierungen nur mit „deutscher Abstammung“ möglich, während sie in nationalistischer Manier nach einem Großdeutschland streben. Kein Wunder also, dass auch organisierte Nazis aus der faschistischen „NPD“, wie der Partei-Ideologe Jürgen Gansel, sich aktiv in dem Verband betätigen

Die rechten Studentenverbände stehen für ein Gesellschaftsbild, in dem es keinen Platz für sozialen Fortschritt, Geschlechtergleichberechtigung und internationale Solidarität gibt. Damit reihen sie sich in eine Rechtsentwicklung ein, die in ganz Europa Einzug hält: Parteien und Gruppen, die gegen MigrantInnen aus dem arabischen Raum agitierten und für einen hart durchgreifenden „Law-Order“ Staat stehen prägen die politische Landschaft zunehmend – flankiert durch mediale Hetze und durch ungenierte Zustimmung aus den Rängen der bürgerlichen Mitte.

Wir werden nicht zulassen, dass die rassistischen Männerbünde sich unwidersprochen in Stuttgart treffen können. Dem rechten Treiben stellen wir direkten Protest und vielfältiges Engagement für eine solidarische Gesellschaft entgegen – denn eine Veränderung der bestehenden Zustände ist notwendig und möglich. Mit unseren Aktionen gegen den Burschentag wehren wir uns gegen die Spaltung, Ausgrenzung und Entmündigung von Menschen und setzen ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und grenzenübergreifende Gleichberechtigung.

Antimilitaristische Demonstration Stuttgart am 20. Oktober

Gemeinsame Zugfahrt zur Demo:

ab Gaggenau Bf um 11:21h
ab Rastatt Bf um 11:31h

Aufruf:

Der Militarisierung des Inneren entschlossen entgegentreten!

Seit Beginn dieses Jahrhunderts ist Krieg zur Durchsetzung wirtschaftlicher und politischer Ziele wieder auf der Tagesordnung. Nach Jahrzehnten, in denen die BRD sich nur finanziell und durch Waffenlieferungen an bewaffneten Konflikten beteiligt hat, führt Deutschland seit über zehn Jahren ununterbrochen Krieg und ist an der Besetzung mehrerer Länder beteiligt. Immer offener werden die Interessen der deutschen Wirtschaft militärisch durchgesetzt.
Der Legitimierung dieser Einsätze und der Rekrutierung neuer Soldaten kommt dabei eine gesteigerte Bedeutung zu. Seit der Umstrukturierung der Bundeswehr, mit der u.a. die Wehrdienstpflicht abgeschafft wurde, sucht die Armee jährlich 23.000 neue Rekruten, die sich für den Dienst an der Waffe verpflichten. Um dieses Ziel zu erreichen, scheut die Bundeswehr keine Kosten um immer mehr Werbemaßnahmen und -veranstaltungen durchzuführen. So findet man die Bundeswehr z.B. auf Bildungsmessen, in Jobcentern, auf öffentlichen Festen, bei Sportveranstaltungen und an Schulen und Universitäten. Auch im Internet, im Radio oder im Fernsehen wird zur Zeit kräftig um potenzielle Soldaten geworben. Es geht dabei allerdings nicht nur um die Nachwuchssorgen einer mehr und mehr ausgelasteten Armee, sondern genauso um Werbung für die in der Bevölkerung eher unbeliebten Kriegseinsätze – und in einem weiteren Schritt auch um die Nutzbarmachung ziviler Infrastruktur für das Militär. So soll die Bundeswehr ein fester Bestandteil der Gesellschaft sein. Gelöbnisse, die statt in der Kaserne auf öffentlichen Plätzen abgehalten werden, Bundeswehrschulbesuche oder Stände auf Dorf- und Stadtfesten sollen ihren Teil dazu beitragen, die Gesellschaft zu militarisieren.

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Broschüre zum Antikriegstag erschienen!

Antikriegstag 2012: Frieden und Solidarität statt Krieg und Militarismus „Frieden und Solidarität statt Krieg und Militarismus“ nennt sich die diesjährige Broschüre der Linken Aktion Villingen-Schwenningen zum Antikriegstag 2012, welche sich mit den Themen Krieg und Militarismus aus kritisch linker Sicht beschäftigt. In dem Dokument wird unter anderem der Versuch der Bundeswehr aufgegriffen sich ein positiveres Image in der Gesellschaft zu verschaffen sowie die notwendige Kritik daran erläutert. Nebst dem Begriff des Antimilitarismus wird auf die regionale Waffenindustrie und deren Exporte nach Nordafrika eingegangen.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Antifa Sommer Offensive BaWü

In die Offensive gegen Nazis und ihre Strukturen! – Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

*** Karten für den Bus aus Rastatt für die Demo in Lörrach gibt es für 20 Euro und 15 Euro ermäßigt ***

Mobivideo ist online



Im November 2011 wurde bekannt, dass eine rechte Terror-Zelle mit dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) jahrelang im gesamten Bundesgebiet Mordanschläge durchgeführt hat. Die aus der Jenaer Naziszene stammende Gruppe war bereits 1998 in die Illegalität gegangen und dann mit Unterstützung aus der faschistischen Bewegung durch das Land gezogen, um gezielt und systematisch Bombenanschläge, Banküberfälle und Morde durchzuführen. Opfer dieses Naziterrors wurden zwischen 2000 und 2006 insgesamt neun migrantische Kleinunternehmer und im Jahr 2007 eine Polizistin.

Die Aufdeckung der faschistischen „NSU“-Terrorzelle im November letzten Jahres hat Einiges ins Rollen gebracht. Einem großen Aufschrei in Politik und Medien folgten breite Debatten um die aktuelle Gefahr von Rechts, um staatliche Verflechtungen mit faschistischen Strukturen und nicht zuletzt um die Notwendigkeit einer engagierten gesellschaftlichen Gegenwehr.
Fakt ist, dass die Existenz einer gewalttätigen und organisierten faschistischen Bewegung in der BRD nun nicht mehr leichtfertig verharmlost oder gar geleugnet werden kann. Es ist offensichtlich geworden, dass die bewaffnete Gruppe des „NSU“ im engmaschigen Netz aus NPD und unzähligen Nazi-Kameradschaften ihren organisatorischen Ausgangspunkt und ein weitverzweigtes Unterstützerumfeld fand. In dieser Bewegung werden die Grundlagen für den Terror von Rechts geschaffen und tagtäglich durch kulturelle Einflüsse, politische Propaganda und Straßengewalt weiter getragen und ausgedehnt.
Während VertreterInnen der bürgerlichen Parteien nun versuchen, sich mit Betroffenheitsbekundungen und antifaschistischen Lippenbekenntnissen gegenseitig zu übertrumpfen, stellt sich die Frage, wie ernst es der Staat mit seinem angeblichen „Kampf gegen Rechts“ meint, wenn eine Nazigruppe jahrelang mordend durch das Land ziehen kann. Die Konsequenz daraus ist offensichtlich: Wenn den faschistischen Umtrieben tatsächlich etwas entgegengesetzt werden soll, so kann das Vertrauen in staatliche Handlungen keine Option sein. Es gilt vielmehr, einen vielfältigen und eigenständigen antifaschistischen Widerstand aufzubauen.
In verschiedenen Städten aus ganz Baden-Württemberg wollen wir nun in die Offensive kommen und den Faschisten gemeinsam und koordiniert dort entgegentreten, wo ihre menschenverachtende Hetze konkret wird.

Eine Kampagne von:
Antifaschistische Linke Achern-Bühl // Antifaschistische Linke Freiburg // Antifaschistische Aktion Heilbronn // Antifaschistische Aktion Lörrach // Rote Aktion Mannheim // Antifaschistische Jugend Mannheim/Ludwigshafen // Gruppe 76 Rastatt/ Murgtal // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Tübingen // Antifaschistische Aktion [O] Villingen-Schwenningen

Mehr Infos hier

zum gesamten Aufruf:
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